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Infoservice Pflanzenbau und Pflanzenschutz

Landratsamt Heidenheim - Fachbereich Landwirtschaft

Datum: 27.09.2019

Hinweise zu Blattläuse, Weizenverzwergungsvirus, Maiszünsler, Winterraps (Beize, Unkrautbekämpfung, Schneckenbekämpfung, Rapserdfloh), Gewässerrandstreifen, Dinkel, Neuerungen bei Mindestabständen, Neue Anwendungsbestimmungen Pendimethalin und Prosulfocarb, Gewässer, Antrag Sachkunde, Pflanzenschutzgeräte

Blattläuse

Dieses Jahr sollten die Getreidebestände auf Blattläuse kontrolliert werden. Im Mais wurden vor der Ernte überdurchschnittlich viele am Blatt und am Kolben festgestellt. Es ist möglich, dass diese nun in das Ausfallgetreide oder in die Feldränder abgewandert sind und von dort aus das diesjährig gesäte und aufgelaufene Wintergetreide besiedeln und infizieren. Blattläuse können das Gelbverzwergungsvirus auf Getreide übertragen. Frühgesätes Getreide ist tendenziell stärker davon betroffen, da sich aufgrund der frühen Saat der Infektionszeitraum im Herbst verlängert.

Die Schadschwelle für Blattläuse als Virusüberträger liegt bei 20 % von Blattläusen besiedelter Pflanzen. Bei Frühsaaten kann schon ab 10% eine Behandlung notwendig werden.

Zur chemischen Bekämpfung können bspw. Kaiso Sorbie, Hunter, Karate Zeon, Lambda WG, Bulldock etc. eingesetzt werden.

Weizenverzwergungsvirus

Bislang wurde der Virus im Landkreis Heidenheim nur in Wintergerste festgestellt. Dieses Jahr waren aber zum 1. Mal auch der Weizen und der Dinkel vom Weizenverzwergungsvirus betroffen. Der Virus wird durch eine Zikadenart übertragen. Stärkerer Befall ist vor allem bei früher Saat feststellbar. Aus diesem Grund sollten Frühsaaten vermieden werden. Gleichzeitig sollte man eine Übertragung über die Grüne Brücke vermeiden, indem Feldränder gemulcht und Ausfallgetreide frühzeitig bekämpft werden.

Maiszünsler

Achten sie auf das Stängelknicken unterhalb des Kolbens. Dieses dürfte in diesem Jahr, in dem eine langsame Abreife stattfindet, vor allem in unbehandelten Beständen ein Problem darstellen. Der Maiszünsler hat sich in frühen Lagen bereits unterhalb des Kolbens eingebohrt. In späten Lagen wird dies circa Ende KW 35 / KW 36 der Fall sein. Durch das Einbohren wird der Stängel instabil und die hohe Masse der Kolben führt dazu, dass die Stängel frühzeitig umknicken. Das Umknicken der Stängel führt zu Ernteerschwernis und zu Mindererträgen. Um dies zu verringern sollte in diesem Jahr zeitnah, wenn die Reife erreicht ist, gehäckselt werden. Bei Körnermais sind die Schädigungen höher als bei Silomais, der früher beerntet wird. Hinzu kommen Qualitätsmängel durch den Kot der Raupen sowie stärkerem Fusariumbefall an der Pflanze. Dies gilt es vor allem bei Starkbefall zu beachten. Denken sie auch daran, dass nach einem Starkbefall im nächsten Jahr mit Fusarium in den nachfolgenden Kulturen wie Weizen / Dinkel / Triticale zu rechnen ist. Vor allem bei pflugloser Bodenbearbeitung. Dies sollte bei der Sortenwahl im Getreide Berücksichtigung finden.

Vorbeugung gegen Starkbefall

Die wichtigsten Maßnahmen im Herbst um den Befall des Maiszünslers im nächsten Jahr zu reduzieren bestehen darin, dass die Maisstoppel gemulcht und anschließend gepflügt wird. Die Raupe des Maiszünslers befindet sich im untersten Stängelabschnitt. Durch diese Maßnahmen wird die Raupe direkt zerstört oder ihr Überwinterungslager bekommt Risse, sodass Wasser und Pilze eindringen können und die Larve indirekt vernichtet wird. Die Pflugfurche sollte nach Möglichkeit noch im Herbst erfolgen. Dort wo ein Pflügen nicht möglich ist, ist die Zerkleinerung der Stoppel umso wichtiger. Das Mulchen sollte innerhalb von 3 Tagen nach der Ernte stattfinden. Dann ist der Stängel noch fest und zersplisst besser. Ein Hinauszögern führt dazu, dass die Restpflanze komplett abgerissen wird, weil die Wurzel nicht mehr hält.

Eine Reduzierung des Maiszünslers kann nur erreicht werden, wenn sich alle Landwirte beteiligen.


Winterraps

Die Rapsaussaat steht an. Der Aussaatzeitpunkt liegt um den 20. August. Der gleichmäßige Auflauf des Rapses wird durch ein gut abgesetztes und feinkrümeliges Saatbett gefördert.



Beizmittel

Neonicotinoide Beizen

Die Aussaat von mit Clothianidin, Thiametoxam und Imidacloprid gebeiztem Rapssaatgut ist weiterhin verboten.

 

Thirambeize

Die Aufbrauchfrist für mit Thiram (TMTD 98% Satec) gebeizten Winterraps gilt noch bis zum 30.01.2020. Das Saatgut ist also nur in dieser Vegetationsperiode verwendbar. Es sollten keine Restmengen im Betrieb verbleiben. Restmengen müssen nächstes Jahr entsorgt werden.

Als Ersatz für die Thirambeize steht eine neue fungizide Beize mit den Wirkstoffen Fluopicolide und Fluoxastrobin in den Startlöchern. Das Produkt ist unter dem Namen Scenic Gold in verschiedenen Ländern der EU zugelassen und kann mit dem Saatgut in Deutschland zur Aussaat kommen. Das Produkt verfügt über eine breite Wirksamkeit gegen alle wichtigen Auflaufkrankheiten inklusive dem Falschen Mehltau.

 

Unkrautbekämpfung

Eine feinkrümelige Bodenstruktur bei ausreichender Bodenfeuchte ist für eine gute und gleichmäßige Verteilung von Bodenherbiziden von größter Bedeutung und erhöht deren Wirksamkeit.

Bodenherbizide mit einem breiten Wirkungsspektrum sind metazachlor- oder clomazonehaltige Pflanzenschutzmittel. Da von metazachlorhaltigen Pflanzenschutzmitteln eine hohe Auswaschungsgefahr in das Grundwasser ausgeht, sollten nur Präparate mit geringer Wirkstoffmenge an Metazachlor zum Einsatz kommen. Dies ist bei Butisan Gold und Butisan Kombi der Fall. Hier liegt die ausgebrachte Wirkstoffmenge bei 500 g/ha Metazachlor bei voller Aufwandmenge von 2,5 l/ha. Die Wirkstoffmenge darf innerhalb von 3 Jahren 1000 g/ha Metazachlor nicht überschreiten.

Bei Butisan Gold beträgt der Gewässerabstand auf Flächen ohne Hangneigung bei 50 % - 75 % Abdriftminderung 5 m und bei 90 % Abdriftminderung 0 m. Bei hanggeneigten Flächen > 2 % gegenüber dem Gewässer ist ein bewachsener Randstreifen (Wiese) von 20 m erforderlich. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren (Pflugverzicht) erfolgt.

Bei Butisan Kombi beträgt der Gewässerabstand auf Flächen ohne Hangneigung bei 50 % Abdriftminderung 5 m und ab 75 % Abdriftminderung 0 m. Bei hanggeneigten Flächen > 2 % gegenüber dem Gewässer ist ein bewachsener Randstreifen (Wiese) von 20 m erforderlich. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren (Pflugverzicht) erfolgt.

In Baden-Württemberg ist ein Abstand von 5 m zu Gewässern von wasserwirtschaftlicher Bedeutung einzuhalten.

Clomazonehaltige Pflanzenschutzmittel wie bspw. Colzor Trio weisen hohe Auflagen beim Einsatz im Winterraps auf. Dennoch sollte die Verwendung von clomazone-haltigen Pflanzenschutzmitteln, unter Beachtung der Auflagen, in die Überlegung mit einfließen, da von diesen keine oder nur eine sehr geringe Gefahr für das Grundwasser ausgeht.

Bei der Ausbringung Ende August bereitet das Ausbringungsverbot bei Tageshöchstemperaturen > 25 °C die meisten Probleme. Der Gewässerabstand beträgt bei Colzor Trio bei 90 % Abdriftminderung 0 m. Der Gewässerabstand von 5 m zu Gewässern von wasserwirtschaftlicher Bedeutung ist in Baden-Württemberg generell einzuhalten. Auf Flächen mit einer Hangneigung von mehr als 2 % zum Gewässer muß ein bewachsener Randstreifen (Wiese) von mind. 10 m vorhanden sein. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren (Pflugverzicht) erfolgt.

Weitere Auflagen für clomazone-haltige Mittel

NT 127

Tageshöchstemperaturen > 20 °C = Anwendung zwischen 18 Uhr abends und 9 Uhr morgens

Tageshöchstemperaturen > 25 °C = keine Anwendung

Für die Vorhersage bezüglich des sachgerechten Einsatzes von clomazonehaltigen Pflanzenschutzmitteln hat der Deutsche Wetterdienst unter der Kundengruppe > Landwirtschaft > Ackerbau eine spezielle Seite für Clomazone. Diese können sie als Nachweis für die Ausbringung unter Beachtung der temperaturbezogenen Anwendungsbestimmungen ausdrucken lassen.


NT 145

Wasseraufwandmenge mindestens 300 l/ha.

Abdriftminderungsklasse mindestens 90 % auf der gesamten zu behandelnden Fläche.



NT 146

Fahrgeschwindigkeit max. 7,5 km/h.

 

NT 149

Einen Monat lang im Umkreis von 100 m Pflanzen auf Aufhellungen überprüfen.

Diese Fälle sind sofort dem amtlichen Pflanzenschutzdienst und dem Zulassungsinhaber zu melden.

 

NT152

Bei der Behandlung ist ein flächenscharfer Anwendungsplan mitzuführen, der den Saatzeitpunkt, den

geplanten und den tatsächlichen Anwendungszeitpunkt, die Aufwandmenge, die Wassermenge und

Details zur Anwendungstechnik enthält.



NT153

Haben Nachbarn, die der Abdrift ausgesetzt sein könnten, eine Unterrichtung über die geplante

Ausbringung gefordert, sind diese spätestens einen Tag vor der Behandlung mit clomazone-haltigen

Pflanzenschutzmitteln, über die geplante Anwendung zu informieren.



NT155

Zusätzliche Abstände:

50 m zu Ortschaften, Haus- und Kleingärten, Gartenkolonien, Flächen für die Allgemeinheit wie z.B. Sportplatz, Schule, Kindergarten, Schwimmbad, Friedhof, Parks sowie Flächen mit Clomazone-sensiblen Anbaukulturen (z.B. Gemüse, Beerenobst) und Flächen, auf denen gemäß Öko-oder Diätverordnung produziert wird.

0 m bei Flächen, die mit Winterraps, Getreide, Mais oder Zuckerrüben bestellt wurden, sowie bereits

abgeerntete Flächen wie z.B. Stoppelfelder.

5 m zu allen übrigen angrenzenden Flächen wie Straße, Weg, Waldrand, Grünland etc..

 

Mittel an Gewässer

Mittel ohne Gewässerabstandsauflagen sind bspw. Cirrus (Aufbrauchfrist: 30.06.2020) mit 0,2 kg/ha oder Gamit 36 AMT mit 0,33 l/ha, wobei der 5 m Abstand zu Gewässern von wasserwirtschaftlicher Bedeutung eingehalten werden muß. Diese Mittel weisen eine deutlich geringere Breitenwirkung auf. Die Clomazone-Auflagen sind bei diesen Mitteln zu beachten. Bei Gamit 36 AMT kann der Abstand von 50 m zu Ortschaften, Haus- und Kleingärten, Gartenkolonien, Flächen für die Allgemeinheit wie z.B. Sportplatz, Schule, Kindergarten, Schwimmbad, Friedhof, Parks sowie Flächen mit clomazone-sensiblen Anbaukulturen (z.B. Gemüse, Beerenobst) und Flächen, auf denen gemäß Öko-oder Diätverordnung produziert wird, auf 20 m reduziert werden, wenn das Mittel nicht in Tankmischung mit anderen Pflanzenschutzmitteln oder Zusatzstoffen ausgebracht wird.

Runway im Nachauflauf mit 0,2 l/ha ist ein zusätzliches Mittel am Gewässer, bei dem es nur den 5 m -Abstand zu Gewässern von wasserwirtschaftlicher Bedeutung zu berücksichtigen gilt und das evtl. in eine Spritzfolge mit den zuvor genannten Mitteln eingebunden werden kann. Zu beachten ist allerdings, dass die darin enthaltenen Wirkstoffe Aminopyralid und Clopyralid im nächsten Kalenderjahr nicht zum Einsatz kommen dürfen. Das könnte eine Rolle bei vorzeitigem Umbruch spielen. Z.B. ist der Wirkstoff Clopyralid in den Mitteln Effigo oder Lontrel, die bspw. im Mais eingesetzt werden dürfen, enthalten. Zudem ist der Wirkstoff unter anderem auch in den Mitteln Duanti, Ariane C oder Primus Perfect vorhanden, die in Getreide eingesetzt werden dürfen.

Unter diesen Gesichtspunkten könnte eine Mischung vom neu zugelassenen Runway VA (nicht verwechseln mit Runway) mit Gamit 36 AMT im Vorauflauf eine Alternative am Gewässer sein. Runway VA hat die gleichen Auflagen wie Runway, enthält aber nur den Wirkstoff Aminopyralid. Dieser ist im folgenden Kalenderjahr zwar auch nicht einsetzbar, aber er ist nur für Wiesen, Weiden und Winterraps zugelassen und dürfte aus diesem Grund im nächsten Jahr keine Rolle spielen. Runway VA könnte auch wie Runway die Wirkungslücken bei Kamille, Kornblume und Klatschmohn schließen.

Eine Mischung von Gamit 36 AMT 0,33 l / ha + Runway VA mit 0,2 l / ha im Vorauflauf wäre möglich.

Vorsicht: Bei Tankmischung von Gamit 36 AMT (clomazonehaltig) mit einem anderen Pflanzenschutzmittel muß ein Abstand von 50 m zu Ortschaften, Haus - und Kleingärten, Gartenkolonien, Flächen für die Allgemeinheit wie z.B. Sportplatz, Schule, Kindergarten, Schwimmbad, Friedhof, Parks sowie Flächen mit clomazone-sensiblen Anbaukulturen (z.B. Gemüse, Beerenobst) und Flächen, auf denen gemäß Öko-oder Diätverordnung produziert wird eingehalten werden. Der reduzierte Abstand von 20 m gilt dann nicht mehr.

 

Bei Runway und Runway VA sind weitere Auflagen zu beachten, wie die:

WP682-2

Einstreu, das von mit dem Mittel behandelten Flächen stammt, sowie Gülle, Jauche, Mist oder Kompost von Tieren, deren Einstreu von behandelten Flächen stammt, darf nur im eigenen Betrieb verwendet werden.

WP683-2

Gülle, Jauche, Mist oder Kompost von Tieren, deren Einstreu von mit dem Mittel behandelten Flächen stammt, darf nur auf Grünland, zu Getreide oder Mais ausgebracht werden. Bei allen anderen Kulturen sind Schädigungen nicht auszuschließen.


Bei Runway VA gilt zusätzlich die Auflage:

WP685-2

Bei vorzeitigem Umbruch sind Schäden an nachgebauten Kulturen möglich. Es können nur Getreide,

Futtergräser oder Mais nachgebaut werden.

 

Neue Rapsherbizide

Belkar bzw. Belkar Power Pack (Belkar + Synero 30 SL)

Das Herbizid ist metazachlor- und clomazonefrei und enthält die Wirkstoffe Arylex und Picloram. Beides sind Wuchsstoffe, die aus der Wirkstoffgruppe O (HRAC-Einstufung) kommen. Die Wirkungsschwerpunke liegen auf der Bekämpfung von Erdrauch, Kornblume, Besenrauke, Storchschnabel-Arten, Klatschmohn, Hirtentäschel, Klettenlabkraut und Kamillearten. Die Anwendung mit der höchsten Wirkungssicherheit findet im Splittingverfahren statt, wobei die 1. Anwendung ab dem 2-Blattstadium mit 0,25 l/ha Belkar erfolgt, wenn der gesamte Winterraps mindestens das 2-Blattstadium erreicht hat. Die 2. Anwendung erfolgt ebenfalls mit 0,25 l/ha Belkar ab dem 6 bis max. 8 – Blattstadium. Der Abstand zwischen den Anwendungen sollte mindestens 14 Tage betragen. Durch die Anwendung im Splittingverfahren soll sichergestellt werden, dass auch noch später auflaufende Unkräuter bekämpft werden. Bei Zugabe von 0,25 l/ha Synero 30 SL (Wirkstoff: Aminopyralid) bei der 1. Anwendung wird die Wirkung gegen Kornblume, Kamille und Mohn verstärkt.

Beim Einsatz von Belkar bzw. dem Belkar Power Pack ist zusätzlich zu beachten:

Kein Einsatz mit metconazolhaltigen Produkten im Herbst (Efilor, Carax, Caramba).

Fungizidmaßnahmen und Blattdünger sind mit mindestens 7 Tage Abstand durchzuführen.

Eine Mischung mit den Gräsermitteln Panarex, Gallant Super und Focus Aktiv Pack ist möglich.

Eine Mischung mit Insektiziden ist möglich.

 

Auflagen zu Gewässer: Auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern muss ein Mindestabstand von 20 Metern eingehalten werden. Mit verlustmindernden Geräten gelten folgende reduzierte Abstände: 50%-20m, 75%-10m, 90%-5 m.

Zwischen behandelten Flächen mit einer Hangneigung von über 2% und Oberflächengewässern muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen mit einer Mindestbreite von 20 m vorhanden sein. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren (Pflugverzicht) erfolgt.

Empfehlung: Vorlage mit dem Belkar Power Pack (0,25 l/ha + 0,25 l/ha) im 2-4 Blattstadium des Rapses gefolgt von einer Nachlage mit 0,25 l/ha Belkar im 6-8 Blattstadium des Rapses in einem Abstand von mindestens 14 Tagen.

 

Um Erfahrungen mit einer neuen Bekämpfungsstrategie auf dem Betrieb zu sammeln, ist es ratsam, erst einmal einen kleinen Teil der Rapsflächen mit dem Herbizid zu behandeln.

 

Schneckenbekämpfung

Zur Bekämpfung von Schnecken stehen Molluskizide mit den Wirkstoffen Metaldehyd und Eisen-III-Phosphat zur Verfügung. Dies sind zum Beispiel IronMax PRO, Sluxx HP, Metarex TDS, Delicia Schneckenlinsen oder Schneckenkorn Spiess-Urania G2. Auf eine gleichmäßige Verteilung ist zu achten. Zur Ermittlung der Schadschwellen können feuchte Säcke, Bretter oder Schneckenfolien verwendet werden. Unter diesen suchen die Schnecken Unterschlupf um sich gegen Austrocknung zu schützen. Um die Lockwirkung für Schnecken zu verstärken kann man unter die Bretter etc. Schneckenkörner streuen. Ein Auslegen von Schneckenkörnern in Häufchen ist nicht zulässig. Befindet sich frühmorgens unter den Kontrollstellen eine Schnecke ist die Bekämpfung anzuraten.

Die Anwendungsbestimmung NT 115 wurde in NT 116 abgewandelt.

Damit muß bei der Anwendung in Freilandkulturen kein Mindestabstand von 5 m zum

bewachsenen Feldsaum eingehalten, ein Eintrag des Mittels in angrenzende Flächen

muß jedoch vermieden werden (ausgenommen landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzte

Flächen). Dies kann durch ein Streuen von Hand am Feldrand entlang erreicht werden.

 

Aussaat von Winterrapssaatgut, das mit Cyantraniliprole behandelt ist

Die Beize hat eine Teilwirkung gegenüber der Kohlfliege. Die Wirkung gegen den Rapserdfloh ist unzureichend.

In Polen ist seit Ende April 2017 das Pflanzenschutzmittel Lumiposa 625 FS mit dem Wirkstoff Cyantraniliprole für die Saatgutbehandlung von Winterraps zugelassen. Nach EU-Recht und deutschem Recht darf entsprechend behandeltes Saatgut nach Deutschland importiert und hier ausgesät werden.

Beim Inverkehrbringen in Deutschland ist zu beachten, dass nach dem Saatgutrecht die Saatgutbehandlung und etwaige weitere Angaben z. B. zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt auf den Begleitpapieren und dem Etikett anzugeben sind, und zwar in deutscher Sprache. Das mit Cyantraniliprole behandelte Saatgut ist also für Landwirte identifizierbar und die für eine sichere Aussaat zu beachtenden Begleitumstände ersichtlich.

Die polnische Zulassungsbehörde hat bei der Zulassung vorgeschrieben, dass die Behandlung von Saatgut mit dem Mittel Lumiposa 625 FS nur in professionellen (industriellen), für diesen Zweck richtig kalibrierten Saatgutbehandlungsanlagen durchgeführt werden darf, und nur mit der besten verfügbaren Technik, die die Entstehung und Emission von Staub während Beizung, Lagerung und Transport minimiert. Es ist also davon auszugehen, dass die Abriebfestigkeit des Saatguts dem aktuellen technischen Stand entspricht.

Ferner sollten gemäß der polnischen Zulassung in den Saatgutverpackungen enthaltene Stäube nicht in die Sägeräte gegeben werden, und für die Aussaat sollten nur Sägeräte verwendet werden, die die Einbringung von Saatgut und Stäube in den Boden gewährleisten und die Stäube nicht in die Luft emittieren. Diese Sicherheitshinweise sind auch in Deutschland bei der Aussaat zu beachten. Die genannten Anforderungen an Sägeräte werden grundsätzlich von den in die Liste des JKI eingetragenen abdriftmindernden Sägeräten sowie von mechanischen oder mit Druckluft arbeitenden Sägeräten erfüllt.

Das BVL empfiehlt überdies, die Aussaat nicht bei Windgeschwindigkeiten über 5 m/s vorzunehmen.

Des Weiteren sollten Betriebsleiter vorsorglich die zur Aussaat vorgesehenen Flächen mindestens 48 Stunden vor der Aussaat Imkern bekannt geben, deren Bienenstände sich im Umkreis von 60 m um die Aussaatflächen befinden.

 

Erdfloh

Die Schadschwelle beim Erdfloh liegt, ab dem Auflaufen bis zum 2 – Blattstadium, bei 10 % durch Fraß zerstörter Blattfläche oder wenn bis zum 6 – Blattstadium 50 Käfer innerhalb von 3 Wochen in der Gelbschale vorgefunden wurden. Die auflaufenden Bestände sollte man im Auge behalten. Bei Überschreiten der Schadschwelle kann ein Insektizid wie z.B. Kaiso Sorbie, Karate Zeon oder Bulldock gespritzt werden. Bei der Anwendung mit Fungiziden sind die Änderungen der Bienengefährlichkeit zu berücksichtigen. Generell ist der Einsatz in die späten Abendstunden zu verlegen.

Kaiso Sorbie mit 0,15 kg/ha

Gewässerabstand bei Abdriftminderung (50% 10m; 75% 5m; 90% 5m).

Keine Hangneigungsauflage.

Gewässerabstand an Gewässern von wasserwirtschaftlicher Bedeutung: 5 m.

Bienengefährlichkeit: B4; in Tankmischung mit azolhaltigen Fungiziden B2



Karate Zeon mit 75 ml/ha

Gewässerabstand bei Abdriftminderung (50% 10m; 75% 5m; 90% 5m).

Keine Hangneigungsauflage.

Gewässerabstand an Gewässern von wasserwirtschaftlicher Bedeutung: 5 m.

Bienengefährlichkeit: B4; in Tankmischung mit azolhaltigen Fungiziden B2



Bulldock mit 300 ml/ha

Gewässerabstand bei Abdriftminderung (50% 10m; 75% 5m; 90% 5m).

Keine Hangneigungsauflage.

Gewässerabstand an Gewässern von wasserwirtschaftlicher Bedeutung: 5 m.

Bienengefährlichkeit: generell B2



Neue Anwendungsbestimmungen im Gesundheitsschutz

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) wird bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln künftig bestimmte Vorschriften zum Gesundheitsschutz von Anwendern, Arbeitern und unbeteiligten Dritten (Anwohner, Umstehende und Verbraucher) als Anwendungsbestimmungen festsetzen. Es geht um Sicherheitsmaßnahmen, die darauf abzielen, die Exposition des betroffenen Personenkreises zu reduzieren. Bisher hat das BVL entsprechende Kennzeichnungsauflagen erteilt. Die neue Regelung wird ab sofort für neue Zulassungsbescheide angewendet. Eine rückwirkende Anpassung bestehender Zulassungen ist nicht vorgesehen.

Inhaltlich führt die Anpassung nicht zu neuen Anforderungen an Hersteller, Handel und Anwender von Pflanzenschutzmitteln. Durch die Fassung als Anwendungsbestimmung hat sich allerdings der rechtliche Status geändert. Die Missachtung der Vorschriften stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Verstöße können mit einem Bußgeld geahndet werden.


 

Die LTZ hat in Zusammenarbeit mit der LUBW ein neues Merkblatt zum Gewässerrandstreifen erstellt.

 

Merkblatt "Gewässerrandstreifen in Baden-Württemberg"

Aus betriebswirtschaftlich, organisatorischen und naturschutzfachlichen Gründen bietet es sich an, dass bezüglich der Anlage und Pflege der Gewässerrandstreifen die örtlichen Behörden inklusive der Landschaftserhaltungsverbände konsultiert werden. So könnten Gewässerrandstreifen unter deren Mitwirkung zu wertvollen Bausteinen von Biotopverbundsystemen entwickelt werden und Pflegemaßnahmen überbetrieblich bzw. von einem Dienstleister übernommen werden.

Der Gewässerrandstreifen kann, solange er noch Ackerstatus besitzt, sinnvollerweise als Ersatzgrünland genutzt werden, wenn an anderer Stelle Dauergrünland in eine Ackernutzung umgewandelt werden soll. Hierzu ist das bekannte Genehmigungsverfahren erforderlich.

 


Dinkel

Die Dinkelanbaufläche beträgt in Deutschland mittlerweile zwischen 70.000 ha und 100.000 ha. Damit fällt Dinkel nicht mehr unter die Kleinerzeugerregelung. Ausnahmegenehmigungen nach § 22.2 sind aus diesem Grund nicht mehr möglich.

Der Widerruf bereits bestehender Ausnahmegenehmigungen ist nicht vorgesehen. Sie gelten nach jetzigem Kenntnisstand noch bis zu ihrem Ablauf. Nach Ablauf der Ausnahmegenehmigungen können nur noch die Mittel eingesetzt werden, die eine Dinkel- oder Weizenzulassung besitzen. Keine Winterweizenzulassung!!! Die Weizenzulassung beeinhaltet alle Triticum-Arten außer Triticale.

 

Neuerungen bei den Mindestabständen zu Anwohnern und Umstehenden bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

Anwender von Pflanzenschutzmitteln müssen ab sofort neue Mindestabstände zu unbeteiligten Dritten (Anwohner und Umstehende) einhalten. Die Abstände betragen bei Spritz- bzw. Sprühanwendungen zwei Meter in Flächenkulturen und fünf Meter in Raumkulturen. Die genannten Mindestabstände gelten zu Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind (im Sinne von §17 des Pflanzenschutzgesetzes), zu Grundstücken mit Wohnbebauung und privat genutzten Gärten, sowie zu unbeteiligten Dritten, die z. B. benachbarte Wege nutzen. Das BVL hat die Aktualisierung der Mindestabstände durch die Bekanntmachung BVL 16/02/02 vom 27. April 2016 mitgeteilt.


   

Neue Anwendungsbestimmungen für Pflanzenschutzmittel mit den Wirkstoffen Pendimethalin und Prosulfocarb


Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat für Pflanzenschutzmittel mit den Wirkstoffen Pendimethalin und Prosulfocarb neue Anwendungsbestimmungen festgesetzt, die die Verflüchtigung und Abdrift herabsetzen sollen.

Die hinzugekommenen Anwendungsbestimmungen lauten sinngemäß:

  • Wasseraufwand von mindestens 300 l/ha
  • Abdriftminderungsklasse 90 % auf der gesamten zu behandelnden Fläche einzuhalten.
  • Fahrgeschwindigkeit max. 7,5 km/h
  • Windgeschwindigkeit max. 3 m/s

Die neuen Anwendungsbestimmungen gelten für alle zugelassenen Pflanzenschutzmittel, die die Wirkstoffe Pendimethalin bzw. Prosulfocarb enthalten, und für alle Anwendungsgebiete:  

 

Zul.-Nr. Bezeichnung Wirkstoff(e)
005017-00 Picona Pendimethalin + Picolinafen
005958-00 Stomp Aqua Pendimethalin
005958-60 Stomp Raps Pendimethalin
006180-00 Activus Pendimethalin
006797-00 Trinity Chlortoluron + Diflufenican + Pendimethalin
006839-00 ACTIVUS SC Pendimethalin
006839-60 InnoProtect Pendi 400 SC Pendimethalin
006840-00 ADDITION Diflufenican + Pendimethalin
007363-00 Stallion SYNC Tec Clomazone + Pendimethalin
024834-00 Malibu Flufenacet + Pendimethalin
033838-00 Boxer Prosulfocarb
033838-60 Filon Prosulfocarb
005017-00 Picona Pendimethalin + Picolinafen
005958-00 Stomp Aqua Pendimethalin


Gewässer von wasserwirtschaftlicher Bedeutung

In einem Streifen von 5 m zu Gewässern von wasserwirtschaftlicher Bedeutung gilt seit dem 1.01.2014 ein Ausbring- und Lagerungsverbot von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Bitte dies unbedingt beachten! Die Gewässerkarte ist auf der Homepage des Landratsamtes Heidenheim im Geoportal einsehbar.

https://www.landkreis-heidenheim.de/Landratsamt/Organisationseinheit/BauundUmweltschutz/WasserundBoden/WasserschutzgebieteimLandkreis/index.htm

Rubrik "Natur", Thema "Gewässer"

Bei Fragen zu Gewässern können sie sich an die Untere Wasserbehörde wenden. Ansprechpartnerin ist Fr. Ilg mit der Durchwahlnummer: 07321 / 321 - 1311 oder vertretungsweise Hr. Awiszus mit der Nummer: 07321 / 321 - 1315.

 

Antrag Sachkunde

Ab dem 1.07.2014 kann der Sachkundenachweis über die folgende Internetseite beantragt werden:

http://www.pflanzenschutz-skn.de/

 

Neue Prüftermine für Pflanzenschutzgeräte 

Die neue Pflanzenschutzgeräteverordnung ist am 6. Juli 2013 in Kraft getreten. In Gebrauch befindliche Pflanzenschutzgeräte müssen jetzt nicht mehr in Abständen von zwei, sondern ab sofort in Abständen von 3 Jahren (6 Kalenderhalbjahren) in einer amtlich anerkannten Kontrollwerkstätte geprüft werden.

Die folgenden Pflanzenschutzgeräte müssen erstmals bis Ende 2016 und dann nach jeweils sechs Kalenderhalbjahren kontrolliert werden:

  1. Nebelgeräte
  2. Schlauchspritzanlagen (z.B. Karrenspritzen, auch für die Anwendung im Gewächshaus)
  3. Streifenspritzgeräte (Unterstock, Band)
  4. Stationäre Flächenspritzgeräte für Zierpflanzen- und Gartenbaubetriebe (Gießwagen)
  5. Spritzzüge
  6. Zweiwegfahrzeuge
  7. Luftfahrzeuge

Ausgenommen von der Kontrollpflicht sind handgehaltene sowie schulter- und rückentragbare Pflanzenschutzgeräte:

  1. Sprühflaschen,
  2. Druckspeicherspritzen,
  3. Streichgeräte oder Spritzgeräte mit Rotationszerstäuber,
  4. handbetätigte Rückenspritzgeräte,
  5. motorbetriebene Rückenspritzgeräte oder
  6. motorbetriebene Rückensprühgeräte.

Pflanzenschutzgeräte, die bis zum 31. Dezember 2020 erstmals und dann nach

jeweils sechs Kalenderhalbjahren geprüft werden müssen:

  1. Stationäre und mobile Beizgeräte,
  2. Granulatstreugeräte,
  3. schleppergetragene oder von einer Person geschobene oder gezogene Streichgeräte oder
  4. Bodenentseuchungsgeräte.

Allgemeine Hinweise zum Pflanzenschutz

 

 

Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind prinzipiell die Auflagen der Gebrauchsanleitung zu beachten.

 

 

Abstandsauflagen zu Fließgewässern

 

Unbedingt auf die Abstandsauflagen an Gewässern achten! Die NW- und NG- Auflagen können je nach Mittel sehr hoch sein. Deshalb sollte die Gebrauchsanleitung sehr genau durchgelesen werden. Als Beispiel habe ich die NW 701 aufgeführt.

 

NW701

Zwischen behandelten Flächen mit einer Hangneigung von über 2 % und Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von Arbeitsgeräten nicht beeinträchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 10 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein Oberflächengewässer münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.

 

Bei der Auflage NW701 ist zu beachten, dass eine Hangneigung von 2 % etwa der seitlichen Neigung einer Straße entspricht. Das heißt, daß diese Auflage, wenn sie in der Gebrauchsanleitung auftaucht, bei fast allen Gewässern zum Tragen kommt.

 

Dokumentationspflicht

 

Die Dokumentation der Pflanzenschutzmittelanwendungen gehört zur guten fachlichen Praxis und ist somit "Cross Compliance relevant". Sie hat schriftlich oder elektronisch zu erfolgen. Dabei sind der Name des Anwenders , die jeweilige Anwendungsfläche , das Anwendungsdatum , das verwendete Pflanzenschutzmittel , die Aufwandmenge sowie das Anwendungsgebiet aufzuzeichnen. Die Aufzeichnungen sind mindestens 3 Jahre, gerechnet ab dem Beginn des Jahres, das auf das Jahr des Entstehens der Aufzeichnungen folgt, aufzubewahren.

Bei den Aufzeichnungen kann die Anwendungsfläche  auch als Bewirtschaftungseinheit angesehen werden. Beispielweise können identisch behandelte Weizenflächen zusammengefasst werden. Weitere Informationen  finden sie auch in dem unten aufgeführten Link.



 https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/site/pbs-bw-new/get/documents/MLR.LEL/PB5Documents/ltz_ka/Arbeitsfelder/Pflanzenschutz/Rechtliche%20Vorgaben/Aktuelles%20zu%20Pflanzenschutzmitteln/Aktuelles%20zu%20Pflanzenschutzmittel_DL/Dokumentation%20von%20Pflanzenschutz.xls



 

 
Entsorgungspflicht

 

Pflanzenschutzmittel, die einen Wirkstoff enthalten, der aufgrund eines Rechtsaktes der EG nicht in die EG-weite Positivliste aufgenommen worden ist, müssen nach Ende der Aufbrauchfrist unverzüglich beseitigt werden. Eine gesetzliche Entsorgungspflicht besteht außerdem für Pflanzenschutzmittel, deren Anwendung gemäß der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung vollständig verboten ist. Entsorgungspflichtige Pflanzenschutzmittel finden sie mit untenstehendem Link auf der Homepage des BVL unter Widerrufene und ruhende Zulassungen (E = Entsorgungspflicht) sowie unter abgelaufene Pflanzenschutzmittel (Bes.-pflicht = Beseitigunspflicht).

 

 http://www.bvl.bund.de/DE/04_Pflanzenschutzmittel/01_Aufgaben/02_ZulassungPSM/01_ZugelPSM/psm_ZugelPSM_node.html

 

 

 

 

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