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Donauried-Hürbe-Projekt (DHP): Bodenprobenahme und Düngebedarfsermittlung sind verpflichtend für die Beantragung weiterer Maßnahmen

Datum: 08.02.2016

Grundlage für die Teilnahme an verschiedenen DHP-Maßnahmen ist neben der schlagbezogenen Dokumentation (Maßnahme 12) auch die Ermittlung des pflanzenverfügbaren Stickstoffs nach der Nmin Messmethode (Maßnahme 11) bei Ackerkulturen, sofern diese nicht ohnehin durch die SchALVO vorgeschrieben sind.



 
Bei der Teilnahme an den Maßnahmen 
- Maßnahme 20 - Reduzierung der N-Düngung um 20%
                              (könnte 2016 noch ausgesetzt werden)
- Maßnahme 21 - Überbetriebliche Depot-Düngung mit Injektion von min. Dünger
- Maßnahme 22 - Überbetriebliche Depot-Düngung mit flüssigem Wirtschaftsdünger
- Maßnahme 23 - Überbetriebliche bodennahe Ausbringung flüssiger Wirtschaftsdünger
- Maßnahme 24 - Eigenmechanisierung bodennahe Ausbringung flüssiger Wirtschaftsdünger
- Maßnahme 25 - Überbetriebliche teilflächenspezifische N-Sensordüngung
ist vor der ersten Stickstoffdüngung die Ermittlung der im Boden verfügbaren Stickstoffmengen durch eine Nmin-Bodenprobenahme Voraussetzung. Nur so kann eine schlagspezifische Düngeempfehlung erstellt und ein Hinweis für die Höhe der ersten Düngegabe gegeben werden. Ergebnisse können bei gleichen Standorteigenschaften und Bewirtschaftungsverhältnissen übertragen werden.
 
Bewirtschafter im Problemgebiet (Teilbereiche B, C und F) müssen bereits aufgrund der SchALVO-Vorgaben auf folgenden Flächen nach Meßmethode (also Nmin Bodenprobenahme) düngen:
- Flächen mit mehrjähriger organischer Düngung von mehr als1,4 GV/ha
- nach Kartoffeln, Winterraps, Leguminosen, Gemüse sowie Rüben ohne Blattabfuhr
  (also nach Vorfrüchten mit stickstoffreichen Ernteresten)
- bei anmoorigen Böden und Moorböden
- nach Umbruch von mehrjährigem Ackerfutter
- zur Düngung von Mais und Kartoffeln.

Bei Fragen können Sie sich gerne an die DHP-Projektmitarberin Frau Mayer (0731/185-3170) und die WSG-Berater in den Landkreisen wenden.

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